Wie von Ihrem Bruttogehalt ganz legal mehr Netto übrigbleibt

Bei der Entgeltoptimierung tauschen Sie einen Teil Ihres steuer- und sozialversicherungspflichtigen Bruttolohns gegen steuer- und sozialversicherungsfreien Bruttolohn.

shutterstock_334537781Bildnummer: 334537781 Urheberrechte: Africa Studio

Im Durchschnitt kann Ihr Arbeitgeber somit ca. zehn Prozent Ihres bestehenden Bruttogehaltes „Brutto für Netto“ an Sie ausbezahlen. Sehr bekannt für diese Methode ist der weit verbreitete Nachtlohn: Arbeitnehmer bekommen mehr Netto ausbezahlt, weil der Nachtlohn nicht der Steuer und Sozialversicherung unterliegt. Ähnlich funktionieren auch andere steuerfreie Entgeltarten. Für Sie als Arbeitnehmer erhöht sich das frei verfügbare Nettoeinkommen bei gleichbleibenden Arbeitsbedingungen spürbar. Im Einkommensteuergesetz ist festgelegt, dass Arbeitgeber steuerfreies bzw. nur pauschal besteuertes Arbeitseinkommen bezahlen können. Darunter fallen unter anderem private Handykosten, Internetpauschalen, Kindergartengebühren, Erholungsbeihilfen, Sachbezüge durch eine MasterCard und Essensschecks. Es gibt viele Möglichkeiten, Arbeitseinkommen individuell steuersenkend und sozialversicherungsfrei zu gestalten. Unser Beispiel mit einem gesetzlich krankenversicherten, kirchensteuerpflichtigen, 40-jährigen Arbeitnehmer, Bruttoeinkommen 2.500 €, Steuerklasse 1:

Mit diesen vier Entgeltbausteinen hat er eine 96 €* höhere Kaufkraft. Dafür hätte er eine Brutto-Gehaltserhöhung von ca. 187 €* vereinbaren müssen.

*Angaben zu Besteuerung, steuerliche Vorteile auf AN- oder AG-Seite, Auswirkungen auf Sozialversicherungsbeiträge oder Leistungen etc. ohne Gewähr, da von individuellen Voraussetzungen abhängig. Irrtum vorbehalten. Bei Fragen hierzu wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater.


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